Rückgang von Arbeitssuchenden in 2018

Der aktuelle Rückgang an arbeitssuchenden Menschen wird als „akrobatisch” bezeichnet. Ein enormer Personalbedarf entstand in den klassischen Bau- und Technikberufen. Dienstleister bekommen zwar mehr Bewerbungen als die Industrie, aber auch hier kommt es zu Fachkräftemangel.

Die Anzahl der Stellenangebote ist in den letzten Monaten um über 4 % gewachsen im Vergleich zu den Frühsommer-Monaten des Vorjahres, die Anzeigenumsätze steigen leicht.
Quelle: index Anzeigendaten https://anzeigendaten.index.de  [6.7.2017]

So sank Ende Juni die Anzahl der beim AMS als arbeitslos oder in Schulung registrierten arbeitssuchenden Menschen um fast 34.000 Personen bzw. 9,1%. Ende Juni waren geschätzte 3.774.000 Personen in einem unselbständigen Beschäftigungsverhältnis, um +90.000 bzw. +2,4% mehr als im Vorjahr.
Quelle: AMS http://www.ams.at [5.7.2018]

Der Rückgang zeigt sich in allen Branchen, Bundesländern und Bildungsgruppen. Österreich hinkt beim Lohnwachstum jedoch hinter anderen OECD-Ländern hinterher. Die OECD fordert mehr Geld in Bildung sowie Aus- und Weiterbildung zu stecken. Der Trend des Beschäftigungswachstums ohne gleichzeitigem Lohnwachstum unterstreiche den strukturellen Wandel. Daher ist es wichtig, vor allem den weniger Qualifizierten Aus- und Weiterbildung zu ermöglichen.

Der hohe Anteil an befristeten Vollzeitstellen ist äusserst bedenklich. Eine befristete Anstellung bedeutet große persönliche Unsicherheit für die Beschäftigten und ist eine Hemmschwelle für ein selbstbewusstes Eintreten für die eigenen Rechte am Arbeitsplatz.

Der Mangel an Fachkräften ist der Beginn von großen Veränderungen, die im nächsten Jahrzehnt anstehen. Eine gigantische Modernisierungswelle rollt auf uns zu. Um Topleute wird geworben. Um den Mangel zu kompensieren investieren Unternehmen mehr und mehr in digitale Technologien.

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