Legen Sie Ihr Potenzial frei! Einfach „Hier!“ schreien, wenn man (frau😉) es wirklich kann

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Die Fakten sind nur allzu bekannt: (Top) qualifizierte Frauen zeigen nicht nur seltener auf, wenn Gehaltserhöhungen oder Beförderungen anstehen, sondern neigen bereits am Anfang des Bewerbungsprozesses dazu, attraktive Karrieremöglichkeiten vorbei ziehen zu lassen ­–­ und – der Traumjob ist weg. Wobei, weg ist er natürlich nicht, es hat ihn nur ein anderer, nämlich – ein Mann.

Ist es nun tatsächlich so, dass Männer per se klüger und qualifizierter und in der Folge deshalb erfolgreicher sind? Wenn man/frau sich die Frage so stellt, wird man/sie diese wohl kaum bejahen. Die aktuellen Zahlen über männliche und weibliche Studienabschlüsse sagen auch das Gegenteil: Mit Januar 2021 haben 460.000 der österreichischen Frauen einen akademischen Abschluss – knapp 5.000 mehr als Ihre männlichen Kollegen. Also, die Qualifikation ist nicht, die Frauen daran hindert, eine Jobchance einfach zu ergreifen.

Frauen arbeiten effizienter und haben mehr Durchhaltevermögen

Was dann? Sind es andere nicht änderbare Faktoren, die den Aufstieg und das Weiterkommen begabter, intelligenter Frauen be- und verhindern? Sind Frauen etwa grundsätzlich weniger widerstandsfähiger und weniger ausdauernd als Männer? Auch hier sprechen die Zahlen eine andere Sprache: Bei gleichem IQ-Wert sind Frau effizienter und gewissenhafter als Männer und ertragen es besser, über längere Zeitspannen zu arbeiten – wenn das kein Asset in der Rallye um einen attraktiven Job ist!

Wer früh auffällt, bekommt zusätzliche Chancen

Warum Frauen also seltener hin greifen, wenn sich eine Jobchance bietet, kann nur an der eigenen Einschätzung, also am Selbstbild, liegen. Und – die gute Nachricht – dieses ist veränderbar, man (frau) muss es nur wollen und tun. Und es bedeutet Arbeit.
Das weibliche Zögern ist auf ein kompliziertes Zusammenwirken sozialer und psychologischer Faktoren zurückzuführen: Frauen neigen bei der Beurteilung ihrer eigenen Fähigkeiten immer noch zur Unterschätzung – und nehmen sich damit selbst aus dem Spiel. Nur, wer erst gar nicht mitspielt, kann auch nicht gewinnen.

Warum (top) qualifizierte Frauen, die gerade noch im Studium Durchhaltevermögen, Beweglichkeit und Selbstbewusstsein gezeigt haben, gerade dann nicht auf ihre eigenen – schon bewiesenen! – Ressourcen vertrauen, wenn es um den nächsten (vielleicht entscheidenden?) Karriereschritt geht, ist nicht nachvollziehbar bzw. nur durch sie selbst veränderbar. Zum Beispiel könnte man sich beim nächsten Jobwechsel einfach vorstellen, man sei ein gleich qualifizierter Mann: Wird man sich da tatsächlich – gerade noch Stabstelle oder Abteilungsleiter – a priori bei deutlich niedriger qualifizierten Tätigkeiten umsehen? Wird man nicht, also sollte frau es auch nicht tun.

Mut zur Entwicklung statt Stillstand in der Komfortzone

Übrigens, schreckt man aus Scheu vor Konfrontationen und Machtkämpfen vor der nächsten Herausforderung zurück, so kann sich diese Vorsicht auch als kontraproduktiv erweisen: Mindestens so gefährlich wie Ehrgeiz und Selbstüberschätzung sind ständige berufliche Unterforderung bei Tätigkeiten, für die man über – also falsch! – qualifiziert ist. Frustration und Burn-Outs sind aufgelegt.

Gender-Diversität als Asset – Bewerberinnen entscheiden selbst über Win-Win-Situation

Der andere Weg ist der bessere – und zwar für die Bewerberinnen selbst und für die Unternehmen. Dass Gender-Diversität ein Asset ist, ist längst „herrschende Lehre“ in allen Recruiting- und HR-Abteilungen. Nur, um diese auch leben zu können braucht es im ersten Schritt qualifizierte weibliche Bewerberinnen. So hat also Ihre Entscheidung zum mutigen ersten Schritt – neben eine Boost für Ihre eigene Karriere – auch positive Konsequenzen für Themen wie Gender Gap, den Ausbau weiblicher Führungskräfte sowie eine bessere, weil diverse, Arbeits- und Unternehmenskultur.

Wenn Sie also einen Jobwechsel oder eine berufliche Neuorientierung planen, zeigen Sie neben gesunder Selbsteinschätzung und solider Qualifikation auch ein Quäntchen Mut. Eine lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Autorin: Sylvia Metenczuk
Juristin und Kommunikationsberaterin

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