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Arbeiten in China – Wirtschaftliches Wunderkind punktet mit attraktiven Möglichkeiten

Dongcheng Qu, China

Eine Jahrtausende alte Kultur, die Faszination Asiens einerseits, boomende Wirtschaftsdaten und beeindruckende Wachstumsraten andererseits – die Gründe, warum immer mehr (Mittel-) Europäer von einer im Reich der Mitte träumen, sind vielfältig. Längst hat sich das in vielem rätselhafte Land zu einem begehrten Business Hot Spot für sinophile Österreicherinnen und Österreicher entwickelt.

Auch ist im mit seinen 1,4 Mrd. bevölkerungsreichsten Land der Welt äußerst aktiv: Mit einem Handelsvolumen von rund 14 Mrd. EUR war China trotz Pandemie-bedingter Rückgänge auch 2020 mit Abstand der wichtigste heimische Handelspartner in Asien.

Die nachhaltig regen Wirtschaftsbeziehungen bieten auch heimischen vielfältige Jobmöglichkeiten – die Bereitschaft, die gewohnte Komfortzone zu verlassen, vorausgesetzt. Eine sich nicht zuletzt durch die Pandemie rasant entwickelnde Digitalisierung der B2B-Prozesse lässt Branchen wie Pharma und Biotechnologie boomen – oft braucht es neben dem grundsätzlichen Interesse, sich einer zunächst unbekannten (Arbeits-) Kultur zu stellen nur das berühmte Quäntchen Glück – und der erste Schritt in einen faszinierenden Wirtschaftsraum ist geschafft.

BewerberInnen mit China-Bezug bei heimischen Recruitern heiß begehrt

Denn auch heimische Recruiter beobachten die Entwicklungen der mit einem BIP von 14 Mrd. US $ (nach den USA) zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt mit besonderem Interesse. Chinas legte im ersten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 18 % zu – nicht zuletzt dank der von Chinas Regierung hartnäckig verfolgten „Null-COVID-Strategie“ – mit harten Lockdowns und strengen Einreisekontrollen. So konnte die technologieaffine Supermacht nicht nur die Pandemie rasch eindämmen, sondern auch die Wirtschaft in kürzester Zeit wieder auf Erfolgskurs bringen.

Profitieren davon können hierzulande neben Unternehmen aus der -Branche und IT vor alle Karriereinteressierte, die vielleicht bereits den einen oder anderen Anknüpfungspunkt ans Reich der Mitte haben – wie etwa Mandarin-Kenntnisse oder auch einen Studienabschluss in Sinologie.

Interessant ist die Herausforderung allemal: In Hotspots wie Shanghai oder Peking erwartet Corona müde Expatriates neben attraktiven Business Opportunities auch jede Menge Entertainment: Die seit Monaten geöffneten Cafés, Bars und Shoppingcenter hypen – vielleicht in Kürze auch für Sie?

Autorin: Sylvia Metenczuk
Juristin und Kommunikationsberaterin