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Kurzarbeit

Corona-Kurzarbeit ab 1. Juli 2021

Ein Betrieb kann 24 Monate Kurzarbeit machen, unter besonderen Umständen länger. Die Beihilfe reduziert sich um 15 %. Für Betriebe, die schon in Phase 4 in Kurzarbeit waren ist der Zugang unverändert. Für neue Betriebe gilt ab Antragstellung eine Frist von 3 Wochen, in der sie beraten werden. Die untenstehenden Regeln gelten vorläufig bis Ende Juni 2022. Die Dauer der individuellen Antragsphase von 6 Monaten schafft Planungssicherheit.

In besonders betroffenen Betrieben mit Umsatzrückgang >50 % bleibt die Beihilfe bis Ende 2021 unverändert. Ebenso im Fall eines neuerlichen Lockdowns. Die Mindestarbeitszeit wird auf 50 % angehoben. Bei besonders betroffenen Betrieben bleibt es bei 30 %. Eine Unterschreitung ist mit einer qualifizierten Begründung möglich. Der Verbrauch von 1 Woche je angefangenen 2 Monaten Kurzarbeit ist verplichtend.

Weiterführende Informationen finden Sie auch unter

Arbeitsministerium: Kurzarbeit soll weiter leichter zugänglich sein [ CIO: Wirtschaftsnachrichten ]

Sep 2, 2022

Der Arbeitsminister hält eine “rezessive Situation” in Deutschland für möglich. Daher soll es auch weiter nur niedrige Hürden für ein hilfreiches Instrument geben.

Österreichs Modell ist besonders großzügig

Das Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo hat diese Behauptung nun einer Überprüfung unterzogen. Das WIFO hat die Kurzarbeitsregelungen in 9 europäischen Ländern untersucht, darunter in , Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und Frankreich. Es hat sich tatsächlich gezeigt, dass die Kurzarbeitsregelungen in Österreich vergleichsweise großzügig waren.  Daraus schließt man, dass der Entzug schwierig werden könnte.
Quelle: Kurzarbeit im Vergleich – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Die Finanzpolizei ist unterausgestattet

Die Finanzpolizei ist meist entweder zu früh oder zu spät dran.

Maßgeblich sind

  • fehlende oder nachweislich unrichtige Arbeitszeitaufzeichnungen
  • die Endabrechnung, die nach Ablauf einer Kurzarbeitsperiode beim AMS eingereicht wird

Betriebe können noch rechtzeitig Fehler korrigieren oder den Förderantrag zurückziehen. Beim AMS keine Endabrechnung einreichen und auf Förderung verzichten ist am Ende auch noch möglich.

Betriebe, die das noch brauchen, sollen Corona-Kurzarbeit auch über die jetzige Phase 4 hinaus haben sagt Kocher im APA-:

Mit Kurzarbeit Arbeitsplätze sichern – auch bei Störungen der Lieferketten [ RSS-Newsfeed des BMAS ]

Jun 22, 2022

Das Bundeskabinett hat am 22. Juni 2022 die Kurzarbeitergeldzugangsverordnung (KugZuV) beschlossen. Mit der Verordnung werden die Zugangserleichterungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld für weitere drei Monate bis zum 30. September 2022 verlängert.

Die Eckpunkte der Kurzarbeit Phase 4

Die Sozialpartner haben die Verlängerung der Corona-Kurzarbeit (Phase 4) um weitere drei Monate bis 30.6.2021 beschlossen. Diese entspricht im Wesentlichen der bis 31.3.2021 geltenden Kurzarbeit Phase 3.

  • Nettoersatzrate bleibt bei 80 % bis 90 %.
  • Die Arbeitszeit kann im Normalfall auf bis zu 30 % reduziert werden. In besonders begründeten Fällen ist auch eine Unterschreitung dieser Mindestarbeitszeit möglich.
  • Die Erleichterungen für vom Lockdown betroffene Branchen bleiben bestehen, z.B. weiterhin Entbindung von der Steuerberaterpflicht bei , die im Lockdown sind oder nur für die Zeit des Lockdowns Kurzarbeit beantragen.

Für Detailfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Tax Austria – Mag. Renate Otti – Geschäftsführerin, Wirtschaftstreuhänderin & Steuerberaterin

Neuerungen in der Lohnverrechnung [ Mag. Renate Otti ]

Jan 21, 2022

Für 2022 gibt es in der Lohnverrechnung Änderungen aufgrund von COVID-Maßnahmen und der ökosozialen Steuerreform 2022 zu beachten. CoronabonusBonuszahlungen an Arbeitnehmer, die aufgrund der COVID-19-

Nach der Pandemie: Back to New Office – Bleibt kein Stein auf dem anderen?

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Richtet man den Blick über den großen Teich, so herrscht an der Wall-Street ­- wohl vor allem dank der teilweise üppigen Corona-Hilfspakete – Partystimmung, der US- erholt sich schneller als erwartet und selbst das Sorgenkind Tourismusmanagement zeigt erste Anzeichen einer Wiederbelebung. Auch bei uns lassen Kennzahlen bereits auf ein (Wirtschafts-) leben nach der Pandemie hoffen. In der Eurozone steigt der Konjunkturoptimismus – vor allem dank der langsam greifenden Impfaktivitäten sowie einer offensiven Fiskalpolitik. Der ersehnte D-Day für den Neustart rückt also – zumindest gefühlt – näher – nur: Wie hat die Pandemie und verändert? Auf jeden Fall hat das Virus scheinbar gesichertes Business-Wissen destabilisiert und in disruptiver Weise etablierte, erfolgreiche Arbeitsmodelle obsolet gemacht. Nur, lassen sich die in der

Unterliegen COVID-19-Förderungen der Einkommensteuer? [ Mag. Renate Otti ]

Tax AustriaApr 20, 20213 min read
Unterliegen COVID-19-Förderungen der Einkommensteuer? [ Mag. Renate Otti ]

Durch die Vielzahl an unterschiedlichen COVID-19-Förderungen werden derzeit die Unternehmer intensiv gefordert. Wir geben Ihnen einen Überblick über die ertragsteuerliche Behandlung von Förderungen im Allgemeinen sowie einiger ausgewählter COVID-19-Förderungen im Speziellen. Allgemeine Behandlung von Förderungen Vorteile, die durch einen Betrieb veranlasst sind, stellen eine Betriebseinnahme dar. Auch Förderungen, Subventionen oder Zuschüsse sind als Betriebseinnahmen zu erfassen. Jedoch können diese steuerfrei sein, da im Einkommensteuergesetz Befreiungsbestimmungen vorgesehen sind. Um in den Genuss der Steuerfreiheit zu gelangen, wird zumeist auf die Mittelherkunft und die beabsichtigte Mittelverwendung abgestellt. Wenn Förderungen steuerfrei sind, stellt sich allerdings die Frage, wie damit in Zusammenhang stehende Ausgaben zu behandeln sind. Für Ausgaben, die in unmittelbarem Zusammenhang mit steuerfreien Einnahmen stehen, besteht ein steuerliches Abzugsverbot. Durch die Nichtberücksichtigung von Ausgaben kommt es wiederum zu einer höheren Steuerbemessungsgrundlage. Steuerliche Behandlung von ausgewählten COVID-19-Förderungen Für COVID-19-Förderungen wurden eigene Bestimmungen bezüglich deren Steuerbefreiung im